13.09. - 19.09.2027

WOCHE DER WIEDERBELEBUNG

Ein Herzstillstand kann jeden treffen. Reanimation ist einfach. 100 pro!

 


Informationen gem. § 5 Telemediengesetz (TMG) und § 55 Abs. 1 Rundfunkstaatsvertrag (RStV):

Eine Initiative von
Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V.
Berufsverband Deutscher AnästheSTINNEN UND ANÄSTHESISTEN e.V.


Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
Neuwieder Straße 9
90411 Nürnberg
Telefon: 0049-911-933780
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.dgai.de

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Professor Dr. med. Gernot Marx (Präsident)
Professorin Dr. med. Carla Nau (Vizepräsidentin)

Eingetragener Verein des bürgerlichen Rechts

Registergericht: Amtsgericht Nürnberg

Registernummer: VR 203311 
Steuernummer: 241/107/60244


Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA)
Neuwieder Straße 9
90411 Nürnberg
Telefon: 0049-911-933780
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.bda.de

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Professor Dr. med. Grietje Beck (Präsidentin)
Dr. med. Frank Vescia (Vizepräsident) 

Eingetragener Verein des bürgerlichen Rechts
Registergericht: Amtsgericht München
Vereinsregisternummer: VR 7722
Steuernummer: 241/107/20366

 

MEPS Medical Event & Publisher Services GmbH

Neuwieder Straße 9, 90411 Nürnberg

Internet: www.meps-congresse.de

 

Registergericht: Amtsgericht Nürnberg

Handelsregister: HRB 23399

USt.-ID Nr: DE253760700

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Prof. Dr. med. Alexander Schleppers


Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV:
Professor Dr. med. Alexander Schleppers
Neuwieder Straße 9
90411 Nürnberg
Telefon: 0049-911-933780
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Link zur Online-Streitbeilegungs-Plattform

Wir weisen darauf hin, dass die Europäische Kommission unter http://ec.europa.eu/consumers/odr eine Plattform zur außergerichtlichen Beilegung von verbraucherrechtlichen Streitigkeiten (OS-Plattform) eingerichtet hat, an welche Sie sich wenden können.
Unsere E-Mailadresse lautet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Copyright

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Copyright © Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V.

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Produktion & Pflege

Visionet GmbH
Karolinenstraße 52b
90763 Fürth
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.visionet.de
 
Gender-Hinweis
Allein aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und weiterer Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechterformen. Dies impliziert keinesfalls eine Benachteiligung der jeweils anderen Geschlechter, sondern ist als geschlechtsneutral zu verstehen.

 

 

 
 

Häufig gestelltE Fragen

  • Was ist eine Herzdruckmassage? …MEHR

    Bei einer Herzdruckmassage drücken Sie fest auf den Brustkorb (zwischen den Brustwarzen). Damit setzen Sie die lebenswichtige Blutzirkulation in Gang. Denn steht das Herz still, findet auch kein Blutkreislauf statt. Zur Aktivierung müssen Sie das Brustbein 5 bis 6 Zentimeter nach unten drücken, 2 mal pro Sekunde (100 – 120 pro Minute).  

  • Was ist bei einer Herzdruckmassage zu beachten?…MEHR

    Wenn Sie sehen, dass eine Person regungslos zusammenbricht, sind drei Schritte wichtig:

    1. Prüfen: Ist die Person bewusstlos, atmet sie nicht oder nicht normal?
    2. Rufen: Rufen Sie 112 an oder veranlassen Sie eine andere Person zum Notruf.
    3. Drücken: Beginnen Sie mit der Herzdruckmassage: fest und schnell in der Mitte der Brust. Hören Sie nicht auf, bis Hilfe eintrifft.
     

    VIDEO · WOCHE DER WIEDERBELEBUNG 2026

    Frage zum Video

    Hier folgt die kurze Antwort bzw. Zusammenfassung zur jeweiligen Frage.

  • Warum ist eine Herzdruckmassage wichtig?…MEHR

    Auch wenn eine Person nicht mehr atmet, befindet sich dennoch Sauerstoff im Blut. Durch stetiges Herunterdrücken des Brustbeins (100 – 120 pro Minute) zirkuliert das Blut wieder im Körper und versorgt das Gehirn und andere Zellen mit dem lebenswichtigen Sauerstoff. Mit der sofortigen Herzdruckmassage wird so wertvolle Zeit gewonnen, bis medizinische Helfer eintreffen und professionelle Maßnahmen ergreifen.

  • Wann höre ich mit der Herzdruckmassage auf?…MEHR

    Drücken Sie so lange, bis medizinische Helfer eintreffen und übernehmen. Denn hören Sie auf zu drücken, stoppt auch die Blutzirkulation und die Zellen werden nicht mehr mit Sauerstoff versorgt: Die permanente Versorgung mit Sauerstoff verhindert das Absterben von Zellen!

  • Erhöht die Herzdruckmassage die Überlebenschance?…MEHR

    Ja. Die sofortige Herzdruckmassage verdoppelt bis verdreifacht die Überlebenschance.

  • Wer kann eine Herzdruckmassage durchführen?…MEHR

    Jeder kann es tun. Sie können nichts falsch machen.

  • Verursacht die Herzdruckmassage Schmerzen?…MEHR

    Eine bewusstlose Person hat kein Schmerzempfinden. Einige Patienten berichten über Schmerzen in der Brust, nachdem sie das Bewusstsein wiedererlangt haben. Allerdings ist das ein ziemlich geringer Preis für das Leben, das ihnen gerettet wurde.

  • Ist Mund-zu-Mund-Beatmung notwendig?…MEHR

    Wenn Sie in Mund-zu-Mund-Beatmung ausgebildet sind, wenden Sie dieses Verfahren zusätzlich zur Herzdruckmassage im Verhältnis 30 Herzdruckmassagen zu 2 Beatmungen an. Wenn nicht, konzentrieren Sie sich auf die Herzdruckmassage. Damit ist schon viel gewonnen!

  • Ist es notwendig, den Brustkorb freizumachen?…MEHR

    Einer fremden Person den Brustkorb freizumachen, kann unter Umständen unangenehme Gefühle hervorrufen. Bedenken Sie: Es geht um Leben oder Tod. Entscheidend ist letztlich, dass Sie genau an der richtigen Stelle die Herzdruckmassage durchführen. Eine freie Sicht hilft dabei.

 
 

Prüfen. Rufen. Drücken.

 

Wenn eine Person bewusstlos zusammenbricht, sind drei Dinge wichtig:

 

1. PRÜFEN

  • Sprechen Sie die Person an: „Hören Sie mich?“
  • Schütteln Sie an den Schultern: Keine Reaktion?
  • Achten Sie auf die Atmung: Keine Atmung oder keine normale Atmung (Schnappatmung)?


 

2. RUFEN

  • Rufen Sie 112 an
  • Oder veranlassen Sie eine andere Person zum Notruf


 

3. DRÜCKEN

Drücken Sie fest und schnell. Beginnen Sie sofort mit der Herzdruckmassage:

  • Machen Sie den Brustkorb frei
  • Legen Sie den Ballen Ihrer Hand auf die Mitte der Brust, den Ballen Ihrer anderen Hand darüber
  • Verschränken Sie die Finger. Halten Sie die Arme gerade und gehen Sie senkrecht mit den Schultern über den Druckpunkt, so können Sie viel Kraft ausüben
  • Drücken Sie das Brustbein 5 – 6 cm nach unten
  • Drücken Sie 100 bis 120 mal pro Minute
  • Hören Sie nicht auf, bis Hilfe eintrifft
  • Geschulte Helfer sollen die Mund-zu-Mund-Beatmungen im Verhältnis von 30 Herzdruckmassagen zu 2 Beatmungen durchführen.

 

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Das sollten Sie wissen

 

1.

Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen, zu jeder Zeit. Der Betroffene wird sofort bewusstlos und atmet nicht mehr normal oder gar nicht mehr.
 

 

2.

Wenn nach einem Herzstillstand nicht innerhalb von 5 Minuten einfache Maßnahmen – vor allem die Herzdruckmassage – durchgeführt werden, dann ist ein Überleben unwahrscheinlich.
 

3.

Der Rettungsdienst kann fast nie innerhalb von 5 Minuten nach dem Herzstillstand direkt beim Betroffenen sein.
 

4.

Mit einfachsten Wiederbelebungsmaßnahmen (Herzdruckmassage: 100 x pro Minute)
durch Anwesende wird die Überlebenswahrscheinlichkeit verdreifacht!

Nur Sie können jetzt Leben retten!
 

5.

Auf 100.000 Einwohner kommen jedes Jahr rund 50 – 80 Fälle eines Herzstillstands, die im Reanimationsregister aufgenommen werden: Das sind rund 40.000 – 64.000 Menschen pro Jahr. Etwa 10 – 20 Prozent der Patienten können wieder aus der Klinik entlassen werden. Einen entscheidenden Vorteil stellt hierbei das optimale Ineinandergreifen der gesamten Rettungskette dar. Die sogenannte Laienreanimation durch nicht professionelle Helfer, stellt dabei das erste Glied dieser Rettungskette dar. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass durch eine optimale Laienreanimation die Überlebensrate bei Reanimationen verdoppelt bis verdreifacht werden kann. Damit könnten mehr Menschen in Deutschland zusätzlich überleben, als wir in Deutschland Verkehrstote im Jahr verzeichnen.
 

6.

Ein AED (automatisierter externer Defibrillator) kann Leben retten und die Anwendung ist ganz einfach! Ein AED ist ein Gerät, das an vielen öffentlichen Orten und Gebäuden verfügbar ist und wie ein Feuerlöscher an einer Wand hängt. Das Gerät hilft Ihnen bei der Anwendung und ermöglicht bei Bedarf die Abgabe eines lebensrettenden Elektroschocks auf das Herz.
 

7.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie mindestens einmal in Ihrem Leben in die Situation kommen, die Überlebenswahrscheinlichkeit bei einem Menschen durch diese einfachen Maßnahmen zu vervielfachen, ist sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie dann diesen Menschen gut kennen auch … es könnten Ihre Eltern sein, Ihr Lebenspartner, Ihr Kind, ein Freund oder Verwandter.
 

8.

Wenn Sie in Mund-zu-Mund-Beatmung ausgebildet sind, wenden Sie dieses Verfahren zusätzlich zur Herzdruckmassage im Verhältnis 30 Herzdruckmassagen zu 2 Beatmungen an. Wenn nicht, konzentrieren Sie sich auf die Herzdruckmassage. Damit ist schon viel gewonnen!
 

9.

Sie können nichts falsch machen! Sie können und dürfen Herzdruckmassage durchführen und einen AED anwenden – auch wenn Sie dies nie oder lange nicht mehr geübt haben, es könnte lebensentscheidend sein.
 

 
SCHÜLER RETTEN LEBEN

Wiederbelebung gehört in die Schule. Schülerinnen und Schüler lernen, einen Herz-Kreislauf-Stillstand zu erkennen und im Notfall richtig zu handeln.

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1. Prüfen
Keine Reaktion?
Keine oder keine normale Atmung?
 
2. Rufen
Rufen Sie 112 an.

 
 
3. Drücken
Drücken Sie fest und schnell in der Mitte des Brustkorbs: mind. 100 x pro Minute.
Hören Sie nicht auf, bis Hilfe eintrifft.
 
Zur ausführlichen Anleitung
 

Ein Herzstillstand ist eine lebensbedrohliche Situation, in der schnelle Hilfe wichtig ist

In der „Woche der Wiederbelebung“ möchten wir Sie dazu aufrufen, sich aktiv mit dem lebensrettenden Thema der Wiederbelebung auseinanderzusetzen. Es ist einfach, Leben zu retten – prüfen, rufen, drücken – und jeder kann einen Unterschied machen!
 

Warum mitmachen?
Jährlich erleiden viele Menschen einen plötzlichen Herzstillstand. In solchen Notfällen zählt jede Sekunde. Durch das Erlernen und Anwenden von einfachen Wiederbelebungsmaßnahmen können wir gemeinsam Leben retten.

So einfach geht’s:

    1. Prüfen: Ist die Person ansprechbar? Atmet sie noch?

    2. Rufen: Rufen Sie um Hilfe und alarmieren Sie den Notruf unter 112.

    3. Drücken: Beginnen Sie mit der Herzdruckmassage, bis professionelle Hilfe eintrifft.

In der „Woche der Wiederbelebung“, die vom 13.-19.09.2027 stattfindet, bieten wir verschiedene Informationsmöglichkeiten, um Ihnen diese lebensrettenden Maßnahmen näherzubringen.

Seien Sie Teil der Bewegung – Leben retten ist einfach!

Informieren Sie sich jetzt und machen Sie mit – für eine sicherere und gesündere Gemeinschaft!